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Ein Blick in die Heizzentrale

Die EBM hat am 16. März die Türen zu ihrer neuen Heizzentrale im Areal der Duradero-Überbauung in Allschwil geöffnet und stiess dabei auf grosses Interesse von Seiten der Bevölkerung.

Mit ihrem Tag der offenen Tür am 16. März 2017 hat die EBM Wärme AG die Bewohner der Überbauung «Duradero» und des Alterszentrums «Am Bachgraben» sowie die Anwohner des Langmatten-Quartiers über die neue Wärmezentrale mit einer Holzschnitzelfeuerung informiert. «Es ist uns wichtig, den Leuten einen Einblick in unsere Anlagen und Tätigkeiten zu geben», sagt Teamleiter Elmar Gutmann.

Die neue Holzschnitzelheizung ist jetzt rund ein Jahr in Betrieb, ein guter Zeitpunkt also, eine erste Bilanz zu ziehen: Das Konzept hat sich bewährt, die Anlage funktioniert störungsfrei. Holzschnitzel bildet einen sinnvollen, erneuerbaren Energieträger, mit dem sich fossile Brennstoffe substituieren und der CO2-Ausstoss reduzieren lässt.

Das von den Fankhauser Architekten aus Reinach realisierte Bauprojekt mit rund 250 Wohnungen in mehreren Hochhäusern wird als familienfreundliche Überbauung beschrieben. Insofern favorisierte man bei der Projektierung eine energieeffiziente, umweltfreundliche Heizung. Die EBM betreibt seit 1999 im Alterszentrum «Am Bachgraben» eine Wärmezentrale mit einem Blockheizkraftwerk und zwei Ölkesseln. So war es naheliegend, die Überbauung «Duradero» sowie das Alterszentrum wärmetechnisch miteinander zu verbinden.

Zur bereits bestehenden Wärmeanlage im Alterszentrum «Am Bachgraben» wurde zusätzlich eine Wärmezentrale mit einem Holzkessel errichtet. Im westlichen Teil des «Duradero»-Areals konnte ein günstiger Standort gefunden werden, der auch gleichzeitig die neue Transformatorstation der EBM aufnehmen konnte. Um Platz zu sparen, wurde die Wärmezentrale mit dem Holzsilo zu einem grossen Teil unterirdisch angelegt. Ein besonderes «Wahrzeichen» bildet das 15 Meter hohe, schlanke Metallkamin, das mit Kletterpflanzen begrünt wird.

Mit dem Holzkessel, der über 850 kW Leistung verfügt, wird vor allem die Basiswärme für den Wärmeverbund erzeugt und damit lässt sich rund 80 Prozent des gesamten Wärmebedarfs des Verbunds abdecken. Grosse Heisswasserspeicher nehmen die Wärme auf und geben sie dosiert an den Wärmeverbund ab. Die beiden Ölkessel werden nur an sehr kalten Tagen eingesetzt. Die EBM Wärme AG hat in den Neu- und Umbau des Wärmeverbunds rund 2,9 Millionen Franken investiert.

Viele Besucherinnen und Besucher, darunter auch viele Wärmekundinnen und –kunden der EBM nahmen am Tag der offenen Tür die Gelegenheit wahr, einen Blick in die neue Heizzentrale zu werfen und sich von den Fachleuten der EBM durch die unterirdische Anlage führen zu lassen. Bei einer Bratwurst vom Grill konnte man miteinander fachsimpeln oder weiter Fragen stellen.