Zur Mitteilungsübersicht

Den Solar-Impulse weitergeben

Im Rahmen der Europakonferenz war der Flugpionier Bertrand Piccard einer Einladung gefolgt, die Solarwerkstatt der EBM kennenzulernen.

Bild Andreas Isenegger, EBM

Der berühmte Flugpionier und Wissenschaftler Bertrand Piccard besuchte im Mai die EBM. Er war als Referent zur Europakonferenz 2017 der Junior Chamber International (JCI) nach Basel eingeladen worden und unternahm einen Abstecher nach Münchenstein.

2015-2016 hatte er zusammen mit André Borschberg in einem speziell dafür entwickelten Solarflugzeug in mehreren Etappen, ohne einen Tropfen Treibstoff zu verbrauchen, die Welt umrundet. Mit seinem Solar-Impulse machte er etwas möglich, dass selbst Experten nicht für möglich hielten.

Im Rahmenprogramm der Europakonferenz bestand die Möglichkeit für die Teilnehmenden, das Angebot «Lernwelt Energie» der EBM näher kennenzulernen.

Bertrand Piccard wurde bei seinem Besuch von EBM CEO Dr. Conrad Ammann und Cédric Christmann, dem Geschäftsführer der EBM Energie AG willkommen geheissen. Unter den Gästen war auch Antoine Milliou, CEO der aventron AG, die europaweit in erneuerbare Energien investiert.

Der Flugpionier besuchte in der EBM einen Solarworkshop, in dem Kinder und Jugendliche ein Miniatur-Solarflugzeug zusammenbauen. Rund 8000 Kinder erfahren in der Lernwelt Energie jährlich etwas über Strom und erneuerbare Energien, speziell über Solarenergie.

Bertand Piccard war begeistert, wie die Kinder an ihren Solarflugzeugen arbeiteten. Er schaute sich die Modelle sehr genau an, wobei er sich für technische Details interessierte. Die Kinder wiederum hatten grosse Freude, dass der berühmte Flugpionier sie persönlich ansprach und sich für ihre Arbeiten interessierte.

Es sei wichtig, moderne Technologien und die erneuerbaren Energien zu fördern, betonte Bertrand Piccard. Es müsse eine Umorientierung von den konventionellen zu den neuen Technologien stattfinden.

Cédric Christmann wollte von Bertrand Piccard wissen, ob solche Workshops Sinn machen würden, was der Wissenschaftler bejahte: «So zeigen wir den Kindern, dass wir es besser und anders machen können.»

Er forderte die Kinder auf, Fragen zu stellen und Neues zu entdecken, denn «die Kenntnisse von heute sind nicht genug für die Zukunft».

Der Flugpionier betonte, dass es heute bereits genug neue Technologien gebe, die sauber und auch profitabel seien. Er sieht neue Möglichkeiten bei der Energieproduktion aber ein  noch grösseres Potenzial bei der Energieeffizienz.

Zum Abschied erhielt der Wissenschaftler und Abenteurer ein Miniatursolarflugzeug aus der EBM-Werkstatt geschenkt. Dankesworte, Fotoshootings, eine paar Autogrammminuten, Applaus und ein Apéro für die Mitarbeitenden und ihre Kinder beendeten den offiziellen Anlass.