Energy Globe

Inhalte der Ausgabe Herbst 2018:


Vollständige Strommarktöffnung in den Startlöchern

Der Bundesrat hat die Vernehmlassung zur Revision des Stromversorgungsgesetzes eröffnet.

Der Bundesrat hat entschieden, für den Schweizer Strommarkt neue Rahmenbedingungen zu schaffen. Er hat an seiner Sitzung vom 17. Oktober 2018 dazu die Revision des Stromversorgungsgesetzes (StromVG) in die Vernehmlassung gegeben. Im Zentrum stehen die Versorgungssicherheit, ein effizient funktionierender, offener Markt sowie neue Netzregulierungen, die den Ausbau der dezentralen, erneuerbaren Stromproduktion unterstützen sollen. Die Vernehmlassung dauert bis am 31. Januar 2019. 

Die vollständige Öffnung des Strommarkts wurde vom Parlament bereits im geltenden StromVG beschlossen, bisher aber nicht umgesetzt. Heute werden schon fünf Sechstel des gesamten Stromvolumens der Schweiz auf dem freien Markt beschafft. Die Endverbraucher - kleine Konsumenten und Betriebe - sind jedoch in der Grundversorgung gefangen. Sie sollen künftig in den freien Markt wechseln können und von dort auch wieder zurück in die regulierte Grundversorgung. So können sie die für sich attraktivste Art der Versorgung wählen.

Die vollständige Marktöffnung beeinflusst die weitere Entwicklung der Stromversorgung. Innovative Produkte, Elektromobilität, Dienstleistungen und die Digitalisierung werden sich rascher durchsetzen können. Ein offener Strommarkt ist zudem eine wichtige Voraussetzung für die optimal koordinierte Nutzung von mehreren Energieträgern.

Endkunden, die in der geschützten Grundversorgung bleiben möchten, sollen künftig standardmässig ausschliesslich Strom aus der Schweiz erhalten.

Quelle: Bundesamt für Energie, 18. Oktober 2018

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Wie funktioniert der Schweizerische CO2-Markt?

Die Schweiz integriert sich in den europäischen CO2-Markt.

Das Schweizer Emissionshandelssystem (CH EHS) funktioniert ebenfalls wie das in der europäischen Union bestehende Emissionshandssystem (EU ETS) nach dem „cap-and-trade“ Prinzip. Basis bildet das Kyoto-Protokoll, dem die Schweiz 2003 beigetreten ist. Die gesamte Menge wird auf jährlicher Basis vom Bund gemäss der CO2-Verordnung festgelegt. Die Zuweisung an die Wirtschaftsakteure erfolgt nach dem Prinzip eines Benchmarks: Jedem Unternehmen werden so viele Emissionsrechte zugestanden, wie es für einen «treibhausgaseffizienten» Betrieb benötigt.

Besagter Benchmark ist produkteabhängig, beispielsweise gibt es ein Emissionswert für die Produktion einer Tonne Stahl mit einer effizienten Anlage. Um die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Unternehmen nicht zu gefährden, entsprechen die jeweiligen Benchmarkwerte denen des EU ETS. Jedes Jahr wird der Gesamtbestand an Emissionsrechten verringert. Die zugewiesenen, wie auch an der Börse erworbenen Emissionszertifikate können gehandelt werden. Dies geschieht entweder über den privatwirtschaftlich organisierten Handel zwischen Unternehmen, welcher theoretisch über die Handelsplattform für nicht kotierte Nebenwerte der Berner Kantonalbank durchgeführt wird, oder das Bundesamt für Umwelt (BAFU) versteigert weitere CO2-Zertifikate.

Die Schweiz und die EU haben im November 2017 ein Emissionshandelsabkommen unterzeichnet, worin eine Verknüpfung der beiden Systeme angestrebt wird, damit ein gemeinsamer CO2-Markt entsteht. Die EU strebt ihrerseits eine Ausweitung ihres Emissionshandelssystems und dessen Verknüpfung mit den ETS anderer Staaten an. Dies soll zu einem globaleren Emissionshandel in einem liquiden Markt beitragen, den Preis für Emissionszertifikate stabilisieren und zu einer weltweit kostengünstigen Reduktion von Treibhausgasen führen.

Die Verknüpfung der Systeme hat bedeutende Preiswirkungen, so liegt der Preis für ein CO2-Zertifikat im EU ETS bei rund 20 Euro pro Tonne und in der Schweiz rund vier Mal höher. Dies hat beispielsweise eine verhindernde Wirkung auf den Bau von Gaskraftwerken.

Mit Klimaschutzprojekten im Ausland können Unternehmen Treibhausgase kostengünstig kompensieren. Unternehmen, die ins Emissionshandelssystem eingebunden sind, dürfen sich in beschränktem Umfang auch ausländische Emissionsminderungszertifikate anrechnen lassen.

Jan Baumann, Analyst Middle Back Office, EBM Energie AG

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Preise für CO2-Zertifikate galoppieren davon

Der Preis für CO2-Zertifikate hat sich verdreifacht. Investoren haben die Papiere als Anlagemöglichkeit entdeckt.

Was ist passiert, dass sich der Preis für eine Tonne CO2 auszustossen beinahe verdreifacht hat? Grundsächlich gibt es keine Hinweise dafür, insbesondere ist der Überschuss an Zertifikaten aktuell genauso hoch wie im Januar, als der Preis noch bei rund 8 Euro pro Tonne lag. Wegen der 2019 einsetzenden Marktstabilitätsreserve wird es Verknappungen geben, und im Hinblick darauf müssen sich die Nutzer der CO2-Zertifikate eindecken. Diese an sich gewünschte und geplante Verknappung hat aber auch spekulative Interessen auf den Plan gerufen.

Gemäss diversen Berichten sollen mehrere hundert Millionen Zertifikate aktuell in den Händen von Finanzinvestoren sein. Da ein Finanzinvestor mit einem solchen Zertifikat an sich nichts anfangen kann, sind diese gekauften Zertifikate als rein spekulative Position zu werten, welche die Preise am CO2-Markt in die Höhe, aber auch in die Tiefe treiben können.

Der polnische Energieminister Krzysztof Tchorzewski will die EU dazu auffordern, die schnelle Verteuerung des CO2-Preises zu untersuchen. Der Anstieg in den vergangenen Wochen hat die Produktionskosten für Kraftwerksbetreiber deutlich in die Höhe getrieben. Falls sich dabei herausstellen sollte, dass die Preisentwicklung nicht auf veränderte Marktgegebenheiten zurückzuführen sei, könnten die Mitgliedsstaaten dazu berechtigt werden, Versteigerungen vorzuverlegen und in der Reserve befindliche Zertifikate zu versteigern, um die Preise zu senken.

Jan Baumann, Analyst Middle Back Office, EBM Energie AG

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Nervosität am Markt, Trend zeigt aufwärts

Am Strommarkt herrschen aktuell hohe Schwankungen. Der Aufwärtstrend der Strompreise konnte sich bisher behaupten.

Nachdem im letzten Juni der seit längerem andauernde Aufwärtstrend am Strommarkt eine Pause machte, hat sich dieser anschliessend fortgesetzt. Die Strompreise folgten dabei hauptsächlich den Primärenergiepreisen. Beispielsweise stieg der Ölpreis Brent Crude um 26 Prozent seit Beginn des Jahres auf rund 84 Dollar pro Barrel.

Aussergewöhnlich stark haben die Gaspreise mit einem Plus von 45 Prozent zugelegt. Wegen der historischen Tiefststände bei den Gasspeichern im letzten Winter wurde in diesem Sommer viel Gas in den Sommermonaten als Vorbereitung für den kommenden Winter eingespeichert, was grundsätzlich in Westeuropa die Gasnachfrage ansteigen liess.

Zusätzlich zu den relativ hohen Primärenergiepreisen zogen die Preise für CO2-Zertifikate so stark an, dass sich mancher Marktteilnehmer verwundert die Augen rieb. Dies wiederum sorgte hauptsächlich für starke Impulse auf die Strompreise und vor allem für seit Jahren nicht mehr gesehene Schwankungen der Preise. In diesem sehr nervösen Markt sind Marktbewegungen innerhalb eines Tages über 2 Euro keine Seltenheit.

Die Situation beim westeuropäischen Stromsystem ist hinsichtlich des Winters etwas diffus. Belgien hat diesen Winter so stark reduzierte Kernkraftkapazitäten, dass es schon im Vorjahr angekündigt hatte, Reservekapazitäten im Umfang von 500 Megawatt zu kontrahieren. Energie de France (EDF) hat das eingemottete Gaskraftwerk Seraing wieder in Betriebsbereitschaft versetzt, welches ab November wieder Strom liefern soll. Zudem sind verbesserte Nutzungsmöglichkeiten der Interkonnektoren vorhanden, deren Übertragungskapazitäten dank europäischer Absprachen nun besser ausgenutzt werden können. Ansonsten sind vorab keine gröberen Probleme bezüglich Kapazitäten bekannt, dennoch dürfte das Stromsystem sensibel auf strenge oder milde Wintertemperaturen wie auch auf Störungen reagieren.

Bezüglich der Strompreise ist fraglich, ob sich der Aufwärtstrend weiter fortsetzen wird. Wie erwähnt sind - je nach Temperaturen - Ausschläge nach oben oder unten zu erwarten. Doch längerfristig dürften die Primärenergiepreise sinken, da mehrere internationale Organisationen eine verringerte Dynamik der Weltkonjunktur prognostizieren. Eine Eskalation der Handelskonflikte und wachsende geopolitische Risiken könnten zu abrupten Einbrüchen führen.

Jan Baumann, Analyst Middle Back Office, EBM Energie AG

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EBM hilft beim Vermarkten von Erneuerbaren Energien

Die Anlagebetreiber können dank der Spezialisten der EBM ihre produzierte Energie zum bestmöglichen Preis verkaufen.

Gemäss Energienutzungsverordnung des Bundes wurde im Verlaufe des Jahres 2018 die Direktvermarktung für erneuerbare Kraftwerke eingeführt. Die Kernkraftwerke der Schweiz sollen langfristig durch direktvermarktete erneuerbare Kraftwerke abgelöst werden, das heisst, die Direktvermarktung wird stark an Bedeutung gewinnen. Die KEV-Vergütung wird mittelfristig durch dieses Modell abgelöst werden. Die Verordnung sieht Bewirtschaftungsentgelte vor, welche direkt an den Anlagebetreiber ausbezahlt werden, abhängig von der produzierten Menge.

Der Anlagebetreiber verkauft (vermarktet) dabei die Energie zu einem möglichst hohen Preis selbst (direkt). Da der Aufwand für die Prognose und die Übernahme der Ausgleichsenergierisiken für einen Anlagebetreiber mit hohen Kosten verbunden sind, liegt die Lösung auf der Hand, den Strom einem professionellen Direktvermarkter abzugeben und dort von der Expertise und auch von Portfolioeffekten zu profitieren. Dabei muss der Anlagebetreiber das durch die Pronovo AG (Vollzugsstelle für Förderprogramme Erneuerbare Energien) ausbezahlte, je nach Anlagetyp unterschiedlich hohe Bewirtschaftungsentgelt mit dem Direktvermarkter teilen. Vermutlich sind jedoch die Kosten, die Anlage selbst zu vermarkten um einiges höher.

Das Ziel der Direktvermarktung ist aus ökonomischer Sicht klar zu begrüssen. Der Anlagebetreiber erhält nicht einfach eine fixe Vergütung für den Strom, sondern genau den ausgehandelten, marktbasierten Wert des Stroms. Dies ist ein marktwirtschaftlicher Ansatz, bei welchem der Fördergedanke mit einem Anreizsystem kombiniert wird und so zu mehr Effizienz führt beziehungsweise. dann mehr produziert wird, wenn der Markt viel dafür bezahlt und umgekehrt.

Die EBM bietet Direktvermarktung als Dienstleister an und hilft dabei, die Erreichung der Energiestrategie zu unterstützen. Durch den eigenen Handel mit eigener Bilanzgruppe, der grossen Erfahrung mit der Prognose von Laufwasserkraftwerken und Photovoltaik-Anlagen und den Energiedatenmanagement-Kompetenzen in der EBM verfügt die EBM über eine hervorragende Voraussetzungen, diese Leistungen zu erbringen. Die EBM ist seit dem frühestmöglichen Zeitpunkt erfolgreich als Direktvermarkter aktiv, unter anderem für die grösste Photovoltaikanlage der Schweiz.

Thomas Meyer, Abteilungsleiter Vertriebshandel, EBM Energie AG

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Das Portfolio richtig gemanagt

Der Einkauf von Strom ist anspruchsvoll. Die Händler der EBM suchen für ihre Kunden beim Portfoliomanagement die bestmögliche Lösung.

In der Energiewirtschaft umfasst das Portfoliomanagement die Tätigkeiten rund um die Bewirtschaftung der Energiebilanz. Basierend auf den Kenntnissen der Verbrauchsdaten und verschiedener Einflussfaktoren kann für jedes Portfolio die geeignete Beschaffungsstrategie definiert und umgesetzt werden, dabei spielen das Marktumfeld sowie ein professioneller Marktzugang eine wichtige Rolle.

Über lange Jahre waren die Kunden erfolgreich unterwegs, wenn sie den Energiebedarf möglichst kurz vor der Lieferung beschafft hatten. Dies hat sich im Jahr 2016 rapide geändert und der Preis war in der Regel tiefer, je früher man beschafft hatte.

Ziel einer profunden Beschaffungsstrategie ist, dass die Kunden sich nicht situativ über den Stromeinkauf Gedanken machen müssen. Hierfür wird initial in einem Workshop das richtige Beschaffungsmodell definiert. Dies kann eine Vollversorgung in Tranchen sein oder eine strukturierte Beschaffung mit am Grosshandelsmarkt gehandelten Base- und Peak-Produkten. Der Bedarf der kommenden Jahre wird dann über mehrere Zeitpunkte eingekauft. Nicht fix an einem Tag, sondern basierend auf dem Marktpreisverlauf. Steigen die Preise, wird sofort eingekauft, fallen die Preise, wird zugewartet, um die fallenden Preise mitzunehmen.

Mit einer rollierenden Beschaffungsstrategie liegt die Beschaffung immer im Fokus. Einmal im Jahr werden die aktuellen Rahmenbedingungen analysiert, die Strategie wird besprochen und bei Bedarf justiert.

Mit dem EBM-Portfoliomanagement wissen die Kunden, dass sich die Beschaffung in einem dynamischen Marktumfeld in professionellen Händen befindet und gewinnen wertvolle Zeit für andere Tätigkeiten im Unternehmen.

Patrick Jonke, Portfoliomanager, EBM Energie AG

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Energie und Kosten sparen

Der Artikel für Grossverbraucher hilft Unternehmen, Massnahmen zu ergreifen und damit den Energieverbrauch zu reduzieren. 

Der Grossverbraucherartikel verschafft Unternehmen die Möglichkeit, Massnahmen zu ergreifen, das Energie-Management in die Hände zu nehmen, den Energieverbrauch zu senken und dabei Kosten einzusparen.

Die Berater der EBM begleiten und beraten Interessierte gerne und schlagen ihnen wirtschaftliche Massnahmen vor, um den Energieverbrauch zu verringern.

Im Fokus stehen Unternehmen, die jährlich mehr als fünf Gigawattstunden Wärme und 0,5 Gigawattstunden Elektrizität verbrauchen, deren jährliche Energiekosten also eine halbe Million Schweizer Franken überschreiten.

Die Energieberater der EBM besitzen auf diesem Gebiet bereits eine grosse Erfahrung und können auf verschiedene Referenzprojekte verweisen. Sie analysieren den Energieverbrauch und schlagen Massnahmen vor, mit denen die Energieeffizienz gesteigert werden kann.

Massnahmen können im betrieblichen oder prozesstechnischen Bereich liegen. Mit einer Zielvereinbarung in Zusammenarbeit mit der Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW) werden die Ziele erreicht. Das jährliche Monitoring unterstützt die Umsetzung.

Wer sich für die Energiestrategie 2050 einsetzt, wird belohnt: Unternehmen, die aktiv werden, können einen Teil der CO2-Abgaben zurück erhalten oder sich den Netzzuschlag zurückerstatten lassen, sparen also doppelt.

Daniel Laager, Abteilungsleiter Energieberatung, EBM Enerige AG

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​EBM wird zu Primeo Energie

Die Marktöffnung für Privatkunden im Stromsektor sieht die EBM als Chance für nachhaltiges Wachstum.

Die EBM bereitet sich auf die vollständige Marktöffnung vor und positioniert sich im Premium-Segment für nachhaltige Energie-Lösungen. Um sich zukünftig im Markt noch klarer von den Mitbewerbern zu differenzieren, baut die EBM nicht nur ihr Angebot aus, sondern tritt unter dem neuen Namen «Primeo Energie» auf. Unter der neuen Marke sollen die Kunden verstärkt motiviert und inspiriert werden, die neuen, smarten Möglichkeiten rund um Energie zu nutzen. Der neue Markenauftritt wird am 26. März 2019 eingeführt.

Die geplante vollständige Öffnung des Strommarktes sieht die EBM als Chance. Deshalb verfolgt das Unternehmen einen dynamischen Wachstumskurs. Produkte und Dienstleistungen werden sukzessive ausgebaut, um zukünftig noch mehr den Bedürfnissen der Kunden in einer modernen, vernetzten Welt gerecht zu werden.

Mit der Wachstumsstrategie und Positionierung zu einem der innovativen Leader auf dem Schweizer Energiemarkt wird die EBM neu zu «Primeo Energie». Primeo Energie führt die langjährige Tradition der EBM fort und setzt gleichzeitig auf Agilität, Inspiration und Smartness.

Primeo Energie will die Menschen für Neues begeistern und sie zum effizienten Umgang mit Energie motivieren. Als vorausschauender Energieversorger setzt Primeo Energie auf erneuerbare Energien und entwickelt nachhaltige Energielösungen für Privat- und Geschäftskunden, Energieversorgungsunternehmen, Städte und Gemeinden. Mit ihrer Wissensvermittlung für Kinder und Jugendliche sorgt Primeo Energie dafür, dass auch die nächsten Generationen verantwortungsbewusst und smarter leben.

Jean-Marc Pache, Redaktor, EBM Management AG

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Photovoltaik für die Komfortzone

Dank Eigenverbrauchsgemeinschaften kann Sonnenstrom jetzt auch gemeinsam genutzt werden. Die EBM schnürt dazu ein Dienstleistungspaket.

Sonnenstrom kann man sich jetzt auch teilen: Seit 2017 ist es möglich Eigenverbrauchsgemeinschaften (ZEV) zu bilden und einen Teil des produzierten Sonnenstroms selber zu verbrauchen. Dadurch spart man bei den Netzkosten und die Anlagen können rentabel betrieben werden.

Die EBM bietet eine neue Dienstleistung an, die Eigenverbrauchsgemeinschaften die gesamten Umtriebe abnimmt. (Die Beratung, die Organisation, das Messwesen, die Verwaltung und die Abrechnung sind im Paket inbegriffen.) Moderne Smart Meter machen es möglich, dass die Kunden über eine App auf ihrem Smartphone oder auf einem Internetportal in Echtzeit mitverfolgen können, wie viel Strom in der Photovoltaikanlage produziert und verbraucht wird.

Das neue Dienstleistungsmodell eignet sich optimal für Investoren, Verwaltungen und Architekten, die im Immobilienbereich auf grüne Energie setzen, eine Eigenverbrauchsgemeinschaft gründen, aber keinen Mehraufwand in Kauf nehmen wollen. Bei der EBM kann zudem der restliche Strom kostengünstig bezogen werden.

Jean-Marc Pache, Redaktor, EBM Management AG

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Bei Störungen oder Stromunterbrüchen wählen Sie bitte:

Netzgebiet EBM +41 61 415 41 41

Netzgebiet EBM Region Olten (AVAG) +41 62 205 56 56