Energieeffizienz-Auktion 2016

Strom sparen und aus dem Fördertopf von ProKilowatt Fördergelder sichern - diese Chance bietet EBM zusammen mit EBL den Schweizer KMU und Grossverbrauchern.

Jetzt Stromeffizienzprojekte entwickeln

Ab 1. Januar 2016 können Unternehmen Vorschläge und Ideen bei EBM einreichen, wie sie in ihren Betrieben mit elektrischer Energie effizienter umgehen wollen. Die Energieexperten prüfen, ob das Projekt den Vorgaben entspricht.

Die Projekte können allein oder zusammen mit einem Beratungsunternehmen entwickelt werden. Auch die Energieberatungsstelle von EBM bietet ihre Dienste und eine Begleitung der Projekte an. Dabei übernimmt EBM, falls das Projekt für die Auktion qualifiziert wird, 50 Prozent der Beratungskosten (maximal 2 000 Franken), auch von unabhängigen Energieberatern.

Wer in nächster Zeit eine Zielvereinbarung mit der Energieagentur der Wirtschaft (EnAW, EnAW KMU-Modell) abschliesst und ein Stromeffizienzprojekt (ausserhalb der Zielvereinbarung) für die Auktion qualifiziert, kann ebenso von attraktiven Zusatzförderungen profitieren. In diesem Fall werden 50 Prozent des ersten Mitgliederbeitrags (maximal 2 000 Franken) übernommen.

Einmalige Chance

Alle Projekte, die die Qualifikation geschafft haben, können an der Auktion teilnehmen und so in einem dynamischen Prozess Fördergelder sichern: Wer am Auktionstag mit mehreren Runden sein Projekt gleich in der ersten Runde eingibt, erhält bestimmt einen Beitrag. Wartet er zu und setzt auf eine spätere Runde erhält er für das gleiche Projekt mehr Fördergelder, kann aber unter Umständen auch leer ausgehen, wenn alle Fördergelder bereits in den früheren Runden anderen Projekten zugesprochen wurden.

Die Auktion findet im vierten Quartal 2016 statt. Die Auktion endet, sobald der Gesamtfördertopf ausgeschöpft ist. Zwei Faktoren sind für die Höhe der Fördergelder ausschlaggebend: Zum einen spielt es eine Rolle, zu welchem Zeitpunkt der Teilnehmende während der Online-Auktion sein Projekt eingibt, denn die Höhe der Fördergelder (pro Megawattstunde eingesparter Energie) steigen mit jeder Runde an. Zum andern hängt die Summe der Fördergelder davon ab, wieviel Megawattstunden während der Nutzungsdauer des Energieeffizienzprojekts insgesamt eingespart werden.

Rechenbeispiel

Die Firma Muster erneuert ihre Druckluftanlage und spart so pro Jahr 100 Megawattstunden Strom. Die Nutzungsdauer der Anlage beträgt 15 Jahre. Die Gesamteinsparung beläuft sich somit auf 1’500 Megawattstunden. Gibt der Teilnehmer das Projekt in der dritten Runde ein und der Fördertopf ist noch nicht aufgebraucht, erhält er 1'500 mal  22 Franken, insgesamt 33‘000 Franken Fördergeld. Wäre die Firma Muster bereits in der ersten Auktionsrunde eingestiegen, hätte sie nur 1500 Mal 10 Franken, also 15‘000 Franken erhalten.

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Unterstützt durch das Förderprogramm ProKilowatt unter der Leitung des Bundesamts für Energie.