Vom Kupferdraht zum Glasfaserkabel
Das 2-Draht Kupferkabel
Das klassische 2-Draht Kupferkabel, wie Sie es von der Telefonie kennen, hat heutzutage hinsichtlich der Übertragungsleistung und Lebensdauer seine Grenzen erreicht. Aus diesem Grund hat die Swisscom den weiteren Ausbau dieser fast flächendeckend ausgerollten Kupferkabeltechnologie weitestgehend eingestellt.
Das Kupferkoaxialkabel
Im Gegensatz zum 2-Draht Kupferkabel kann das Kupferkoaxialkabel aufgrund eines andersartigen Aufbaus eine Datenmenge von mehreren Gbit/s übertragen – das entspricht einem Mehrfachen der aktuell genutzten Übertragungsleistung in Datennetzen. In der Schweiz sind über 90% aller Liegenschaften an das Kupferkoaxialkabelnetz angeschlossen, das seit Jahren konsequent modernisiert und ausgebaut wird. Die Hauptstränge (Backbone) dieses Netzes sind vollständig mit Glasfaserleitungen ausgerüstet, wobei sich die Glasfasertechnologie heute schon bis in die Verteilkabinen der Quartiere ausgebreitet hat.
Das Glasfaserkabel
Die Datenübetragung durch Licht- statt Stromimpulse hat entscheidende Vorteile gegenüber anderen Formen des Datentransfers: Neben der sehr grossen Reichweite ist es vor allem die hohe Übertragungsgeschwindigkeit bis in den Terabit-Bereich, welche die Glasfaser zum Datentransportmedium der Zukunft macht. Bei ausgewählten Neubauprojekten plant und baut die EBM deshalb die Liegenschaften direkt bis in die Wohnungen an das hochleistungsfähige und zukunftsorientierte Glasfasernetz anzuschliessen (FTTH/Fiber To The Home). Neben dem Kanton, Gemeinden, Banken und Grossfirmen nutzen auch viele KMUs bereits heute die bestehende Infrastruktur des Glasfasernetzes der EBM.
