Tipps für die richtige Aufbereitung von Warmwasser
1. Temperatur einstellen
Das Warmwasser sollte maximal 55 °C heiss sein. Prüfen Sie die eingestellte Temperatur am Thermostat Ihres Boilers oder messen Sie die Austrittstemperatur am Wasserhahn mit einem Küchenthermometer. Eine maximale Temperatur von 55 °C spart nicht nur Energie, sondern reduziert darüber hinaus auch die Kalkablagerungen. Im Endeffekt bedeutet dies: tiefere Unterhaltskosten, bessere Werterhaltung und längere Lebensdauer des Boilers. Ist die Warmwassertemperatur zu hoch, dann lassen Sie die Einstellung durch eine Fachperson justieren. Im Zusammenhang mit der Warmwassertemperatur treten häufig Fragen zu Legionellen auf. Weitere Informationen dazu erhalten Sie unter Warmwassertemperatur und Legionellen.
2. Durchflussmenge Lavabo prüfen
Die maximale Durchflussmenge bei Lavabos und anderen Entnahmestellen sollte nicht über sechs Litern pro Minute liegen. Testen Sie die Durchflussmenge Ihres Lavabos. Öffnen Sie dazu den jeweiligen Wasserhahn ganz und achten Sie darauf, dass während dieser Zeit alle übrigen Entnahmestellen im Haus geschlossen sind, zum Beispiel an der WC-Spülung oder an der Waschmaschine. Das Füllen eines Fünflitereimers sollte beim Lavabo mindestens 50 Sekunden dauern. Ist der Eimer schneller voll, empfiehlt es sich, Durchflussbegrenzer einzubauen.
3. Durchflussmenge Duschbrause prüfen
Nach dem gleichen Verfahren kann auch die Durchflussmenge der Duschbrause überprüft werden. Bei Duschen sollte die Durchflussmenge maximal 12 Liter pro Minute betragen. Dauert das Füllen eines Fünflitereimers also weniger als 25 Sekunden, empfiehlt es sich, die Duschbrausen durch moderne Energiesparbrausen zu ersetzen. Mit dieser Massnahme lässt sich der Wasserverbrauch um rund ein Drittel senken, ohne dass sich Komforteinbussen bemerkbar machen.