Wärmepumpe
In der Luft, in der Erde und im Wasser werden gewaltige Energiemengen in Form von Wärme gespeichert, die durch Sonneneinstrahlung und Niederschlag ständig erneuert werden. Mit einer Wärmepumpenheizung ist es möglich, diese kostenlose Energie zu nutzen. Die Umweltwärme aus Luft, Erdreich oder Wasser wird einem Verdampfer zugeführt und so auf die Wärmepumpe übertragen. Ein Wärmeträgermedium – in diesem Falle nicht Wasser, sondern ein Kältemittel mit sehr tiefer Verdampfungstemperatur – übernimmt diese Aufgabe. Je kleiner dabei der Temperaturunterschied zwischen Wärmequelle und Vorlauftemperatur ist, desto effizienter arbeitet dieses Heizungssystem.
Bis Ende 2009 wurden in der Schweiz nahezu 150'000 Wärmepumpenheizungen installiert. Im Neubaubereich beträgt der Anteil dieser Wärmeerzeugung rund 80 Prozent, im Sanierungsbereich etwa 50 Prozent. Wärmepumpen reduzieren die CO2-Belastung um rund 1.3 Mio. Tonnen pro Jahr und benötigen lediglich 1.4 Prozent des jährlichen Strombedarfs der Schweiz, also dreimal weniger Energie als alle Waschmaschinen und Wäschetrockner in unserem Land.
Pro und Contra
| Vorteile einer Wärmepumpe | Nachteile einer Wärmepumpe | |
| CO2-frei, keine CO2-Abgabe | hohe Investitionskosten | |
| hohe Betriebssicherheit | bei falscher Installation: Lärmemission | |
| sehr wenig Aufwand für Wartung und Unterhalt (kein Kaminfeger, kein Brennerservice, kein Öltank) | ||
| hohe Förderbeiträge | ||
| hohe Wirtschaftlichkeit |
Broschüre Wärmepumpe (pdf)


