Holzpelletheizung
Biomasse und insbesondere Holz sind nach der Wasserkraft die zweitwichtigste erneuerbare Energiequelle der Schweiz. Holz gilt als CO2-neutral, weil es bei seinem Wachstum die gleiche Menge an CO2 bindet, die bei der Verbrennung oder Verrottung wieder frei wird. Gleichzeitig ist die Wertschöpfung höher als bei nicht erneuerbaren Energieträgern, zumal das investierte Kapital in der Region bleibt.
Eine Holzpelletheizung verfügt über eine vollautomatische Pelletaustragung und muss bei Volllast periodisch gereinigt und gewartet werden (im Winter ca. alle vier bis sechs Wochen). Üblicherweise wird der Tankraum einer Ölheizung als Pelletlager weiterverwendet, erdverlegte Pelletlager und genormte Tanks aus Stahlblech sind jedoch auch möglich. Die Pellets werden mittels Silowagen angeliefert und in den Lagerraum eingeblasen. Idealerweise liegt ein Pelletlager an der Aussenwand eines Gebäudes und fasst einen Vorrat für mindestens vier bis sechs Monate.
Pro und Contra
| Vorteile einer Holzpelletheizung | Nachteile einer Holzpelletheizung | |
| automatische Holzfeuerung | hohe Investitionskosten | |
| CO2-frei, keine CO2-Abgabe | hohe Wartungs- und Unterhaltskosten (Kaminfeger, Brennerservice) | |
| heimischer Energieträger | ||
| hohe Förderbeiträge |
