Gasheizung
Eine Gasheizung erzeugt durch die Verbrennung von Erdgas Wärme. Diese Wärme wird über einen Wärmetauscher an das Heizungswasser abgegeben. Vergleichbar mit einer Ölheizung wird das Gas in den Brennraum eingeblasen und dort entzündet. Der Brennstoff Erdgas hingegen wird als leitungsgebundener Energieträger bezeichnet, da die Realisierung einer Gasheizung nur dort möglich ist, wo entsprechende Leitungen eines Energieversorgers vorhanden sind.
Fossil betriebene Heizungsanlagen müssen die Kondensationswärme gemäss der Mustervorschriften der Kantone (MuKEn 2008) nutzen. Dementsprechend sind im Neubaubereich wie auch beim Heizungsersatz ausschliesslich Kondensationsheizkessel zugelassen. Diese Vorschrift kommt Ihrem Energiebedarf zugute: Der Bedarf an Erdgas reduziert sich um sechs bis acht Prozent.
Pro und Contra
| Vorteile einer Gasheizung | Nachteile einer Gasheizung | |
| tiefe Investitionskosten | hohe Wartungs- und Unterhaltskosten (Kaminfeger, Brennerservice) | |
| hohe Energiedichte des Brennstoffs | veränderliches Preisgefüge | |
| hohe Betriebssicherheit | leitungsgebundener Brennstoff | |
| Vorteil gegenüber Öl: ca. 25 Prozent weniger CO2-Ausstoss | fossiler Energieträger | |
| ausgereifte Modulationstechnologie | ||
| annähernd schwefelfreie Verbrennung | ||
| Energielieferung geschieht automatisch, d.h. kein Einkauf nötig |