Boden und Kellerdecke

Kelleräume werden teilweise über angrenzende Wohnräume mitbeheizt, obwohl dies von der Nutzung her nicht notwendig ist. Mit einer klaren Trennung von beheizten und unbeheizten Räumen können diese Wärmeverluste stark reduziert werden. Zusätzlich zu den Kellerdecken sollten dabei die Türen, die Trennwände und die Treppenuntersicht zwischen Keller und Wohnbereich wärmetechnisch verbessert werden.

 

Viele Kellerdecken weisen lediglich eine minimale Dämmung auf, die als Trittschalldämmung eingelegt wurde. Die Wärmeverluste sind in diesem Fall hoch und gleichzeitig mangelt es an Behaglichkeit, da die Oberflächentemperatur des Fussbodens im Wohnraum zu tief ist. Mit einer zusätzlichen Dämmung von 100 bis 160 mm kann der Wärmeschutz auf Neubauniveau verbessert werden. Je nach bauphysikalischer Situation ist bei Holzbalkendecken eine so genannte Dampfsperre* notwendig.

* Verhindert das Eintreten von Feuchtigkeit in die Dämmung.

 

* Der U-Wert gibt an, wie viel Wärme durch einen Quadratmeter eines Bauteils verloren gehen. Ein kleiner U-Wert ist ein Hinweis für einen guten Wärmeschutz.